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Franz Schuster im 16. Bezirk, 1160 Wien

Franz Schuster in Ottakring: der Karl-Volkert-Hof

1926/27 plante Franz Schuster in Ottakring den Gemeindebau Karl-Volkert-Hof, kurz bevor er nach Frankfurt ging.

Ottakring wuchs im 19. Jahrhundert zu einem der großen Arbeiterbezirke, mit Textil-, Metall- und Tabakbetrieben, Brauerei und Werkstätten. Nach 1919 baute die Gemeinde hier ihre Wohnhausanlagen, vom Sandleitenhof bis zu kleineren Höfen. Den Karl-Volkert-Hof plante Franz Schuster 1926/27, unmittelbar bevor er 1927 nach Frankfurt wechselte. Schon 1905 hatte am heutigen Ludo-Hartmann-Platz das Volksheim Ottakring eröffnet, eine der ersten Volkshochschulen Europas; Bildung und Wohnen gehörten im Bezirk früh zusammen.

Ottakringer Wohnungen bewahren Firmengeschichte: Meinl-Kaffeedosen mit dem Logo, das Joseph Binder 1924 entwarf, Emailschilder und Gläser der Ottakringer Brauerei, Noten und Schallplatten der Schrammelmusik. Wir kaufen Werbemittel, Blechdosen und Tonträger und prüfen bei Emailschildern Prägung, Rückseite und Abplatzungen. Fernrohre von Amateurastronomen aus dem Umfeld der Kuffner-Sternwarte gehören ebenfalls zu den Ottakringer Funden. Gemeindebauwohnungen werden oft nach Jahrzehnten aufgelöst; wir besichtigen kostenlos und nehmen Konvolute auch aus dem Kellerabteil.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.