Franz Schuster im 10. Bezirk, 1100 Wien
Franz Schuster in Favoriten: Wasserturm und Per-Albin-Hansson-Siedlung
In Favoriten baute Franz Schuster 1923/24 die Eigenheimkolonie Am Wasserturm und 1947–1951 die Per-Albin-Hansson-Siedlung West mit.
Am Wasserturm in der Windtenstraße, einem Backsteinbau von Franz Borkowitz aus 1898/99, entstand 1923/24 nach Plänen von Franz Schuster eine Eigenheimkolonie der Siedlerbewegung. Schuster, Schüler Oskar Strnads und Heinrich Tessenows, ging danach nach Frankfurt, wo er unter Ernst May an den Siedlungen Römerstadt und Westhausen arbeitete. Nach dem Zweiten Weltkrieg plante er in Favoriten mit Eugen Wörle und anderen die Per-Albin-Hansson-Siedlung West, benannt nach dem schwedischen Ministerpräsidenten. Am Laaer Berg prägen solche Siedlungen bis heute den Süden des Bezirks.
Siedlungshäuser bewahren in Kellern und Dachböden Spielzeug, Modelleisenbahnen, Gartengeräte und Werkzeug über Generationen. Schuster veröffentlichte 1929 „Ein Möbelbuch“ und entwarf später Typenmöbel für den sozialen Wohnbau; Möbel dieser Art und die SW-Möbel der Nachkriegszeit stehen in vielen Favoritner Wohnungen. Wir kaufen sie, wenn Zustand und Typ Sammlerwert ergeben, und klären bei der Besichtigung, was ins Angebot fällt und was die Räumung übernehmen kann.
Sparten im 10. Bezirk
Franz Schuster in anderen Bezirken
Ottakring
Gemeindebau Karl-Volkert-Hof (1926/27).
Innere Stadt
Montessori-Kindergarten am Rudolfsplatz (1929–1931, mit Franz Schacherl).
Penzing
Sonderkindergarten Schweizer Spende (1948/49).
Meidling
Wohnhausanlage Am Schöpfwerk (1951–1957).
Brigittenau
Plante einen Teil des Otto-Haas-Hofs; entwarf später Typenmöbel für den sozialen Wohnbau.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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