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Klassische Moderne

Malerei des Hagenbunds

Werke der Künstlervereinigung, die von 1900 bis 1938 als moderne Alternative zum Künstlerhaus bestand.

Der Hagenbund wurde 1900 gegründet und nach dem Gastwirt Josef Haagen benannt, in dessen Lokal sich die Künstler trafen; ab 1902 stellte er in der Zedlitzhalle in der Inneren Stadt aus. In der Zwischenkriegszeit wurde er zur offenen Plattform der Moderne und zeigte Werke aus Prag, Budapest und Paris. Zu den Mitgliedern gehörten Georg Merkel, Carry Hauser, Otto Rudolf Schatz, Fritz Schwarz-Waldegg, Georg Mayer-Marton, Josef Floch, Georg Ehrlich, Oskar Laske, Ludwig Ferdinand Graf und Franz Lerch. 1938 wurde die Vereinigung aufgelöst.

Die Ausstellung im Belvedere 2014 hat den Hagenbund einem breiten Publikum erschlossen, seither steigt das Interesse an seinen Malern. Gesucht sind Bilder aus den 1920er- und frühen 1930er-Jahren mit neusachlicher oder expressiver Handschrift. Viele Mitglieder waren jüdischer Herkunft und wurden verfolgt, ihr Werk ist verstreut und lückenhaft dokumentiert. Ausstellungsetiketten des Hagenbunds und Katalognummern belegen eine frühe Präsentation. Arbeiten auf Papier und Druckgrafik der Mitglieder sind ebenfalls gefragt.

Woran man es erkennt

  • Bilder der 1920er- und 1930er-Jahre
  • Etiketten und Katalognummern
  • Verstreutes Werk verfolgter Künstler
  • Arbeiten auf Papier
  • Provenienz klären

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.