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Antiquitäten Wien

Klassische Moderne

Exilkunst nach 1938

Werke österreichischer Künstlerinnen und Künstler, die nach 1938 in London, New York, Buenos Aires oder anderswo entstanden.

Mit dem Anschluss 1938 verließen zahlreiche Künstler Österreich, viele der Gebliebenen wurden verfolgt oder ermordet. Josef Floch arbeitete in New York, Gerhart Frankl und Georg Ehrlich in London, Marie-Louise von Motesiczky und Oskar Kokoschka ebenfalls in England, Georg Mayer-Marton in Liverpool, Mariette Lydis in Buenos Aires. Fritz Schwarz-Waldegg wurde 1942 ermordet; Friedl Dicker-Brandeis unterrichtete im Ghetto Theresienstadt Kinder im Zeichnen, bevor sie 1944 in Auschwitz ermordet wurde. Im Exil entstanden Bildnisse, Landschaften und Erinnerungsbilder an Wien.

Exilkunst wird seit den 1990er-Jahren systematisch erforscht und von österreichischen Museen und Sammlern gezielt erworben. Bewertet werden Qualität, Werkphase und Erhaltung; Werke aus der Wiener Zeit vor 1938 sind meist gesuchter als spätere Arbeiten. Rückseitige Etiketten britischer oder amerikanischer Galerien dokumentieren das Exil. Bei Werken aus der Zeit vor der Emigration ist die Provenienz besonders sorgfältig zu klären. Briefe, Fotos und Ausstellungsprogramme aus dem Exil ergänzen die Dokumentation.

Woran man es erkennt

  • Wiener Werkphase vor 1938
  • Galerieetiketten aus London und New York
  • Provenienz vor der Emigration
  • Begleitende Dokumente

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.