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Ikonen & sakrale Kunst

Klosterarbeiten

Kunstvoll gefertigte Andachtsgegenstände aus Draht, Perlen, Pailletten, Wachs und Stoff, entstanden vor allem in Frauenklöstern des 17. bis 19. Jahrhunderts.

In Frauenklöstern des Alpen- und Donauraums entstanden über Jahrhunderte Andachtsgegenstände aus feinen Materialien: gewickelter leonischer Draht, Glassteine, Perlen, Pailletten, Seidenblumen und Wachsfiguren, oft unter Glas in Rahmen oder Schreinen montiert. Typisch sind gefasste Agnus Dei aus Wachs, Herzen und Medaillons mit Mittelbildern, Eingerichte mit Szenen in Flaschen und Schreine mit gefassten Heiligenbildern. Viele Arbeiten umrahmen kleine Reliquienpartikel, die auf Papierstreifen, den Cedulae, benannt sind. Sie wurden verschenkt, verkauft oder für Hausaltäre angefertigt.

Den Wert bestimmen Feinheit, Alter, Erhaltung und Größe; vollständige Schreine mit originalem Glas sind am gesuchtesten. Lose Pailletten, verblasste Seide und gebrochenes Glas mindern den Wert. Enthält eine Arbeit Reliquien, klären wir vorab mit Ihnen den Umgang, weil das Kirchenrecht ihren Verkauf untersagt. Klosterarbeiten ohne Reliquien übernehmen wir ohne diese Einschränkung. Bitte öffnen Sie verglaste Rahmen nicht. Fotos bei schräg einfallendem Tageslicht zeigen Draht und Pailletten am deutlichsten.

Woran man es erkennt

  • Schreine unter Glas
  • Gefasste Agnus Dei aus Wachs
  • Arbeiten aus leonischem Draht
  • Herzen und Medaillons
  • Eingerichte in Flaschen
  • Rahmen mit Seidenblumen

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.