Material: Textil & Kunststoffe
Resopal
Markenname für dekorative Schichtpressstoffplatten; harte, abwaschbare Oberflächen auf Tischen, Küchen- und Kleinmöbeln der 1950er- und 1960er-Jahre.
Resopal ist der Markenname eines deutschen Herstellers von Schichtpressstoffplatten; im Sprachgebrauch steht er für das ganze Material. Mehrere Lagen Kraftpapier werden mit Phenolharz getränkt, darüber liegen ein bedrucktes Dekorpapier und eine Deckschicht aus Melaminharz; unter Hitze und hohem Druck verpresst entsteht eine dünne, harte Platte. Das amerikanische Gegenstück ist Formica, eine 1913 gegründete Firma.
In den 1950er-Jahren wurde Resopal zum Kennzeichen moderner Einrichtung: Nierentische, Küchenmöbel, Milchbars, Theken und Kleinmöbel erhielten Oberflächen in Unifarben, Marmor- und Holzdekor oder mit abstrakten Mustern. Messing- oder Aluminiumprofile schützten die Kanten. Das Material war billig, abwaschbar und hitzebeständig.
An der Plattenkante zeigt sich der dunkelbraune Phenolharzkern als feine Linie unter der Dekorschicht. Kratzer, abgeplatzte Ecken und gelöste Platten sind die häufigsten Schäden; neue Platten verändern Charakter und Wert eines Möbels. Gefragt sind Stücke mit originalen Dekoren und Kantenprofilen, oft mit Herstelleretiketten oder Stempeln unter der Platte.
So prüfen Sie es
- dunkle Kernlinie an der Kante
- harte, glatte Oberfläche
- Dekore in Uni, Marmor oder Holz
- Kantenprofile aus Messing oder Aluminium
- abgeplatzte Ecken
Resopal verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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