Material: Edelmetalle
Feinsilber
Silber mit mindestens 999 Tausendteilen Reinheit, gehandelt als Barren und Anlagemünzen und verwendet für Filigranarbeiten.
Feinsilber enthält mindestens 999 Tausendteile Silber. Es ist zu weich für Besteck und Gebrauchsgerät und begegnet vor allem als Barren, als Anlagemünze und als Auflage bei der Versilberung. Die Münze Österreich prägt den Wiener Philharmoniker in Silber seit 2008 in 999. Filigranschmuck und Filigrandosen bestehen oft aus nahezu reinem Silber, weil sich die feinen Drähte daraus besser ziehen und biegen lassen.
Barren tragen Hersteller, Gewicht, Feingehalt und oft eine Nummer. Feinsilber ist rein weiß und läuft langsamer an als legiertes Silber. Ein Neodym-Magnet haftet nicht und gleitet auf einer schrägen Barrenfläche verzögert ab. Versilberte Kupfer- oder Messingbarren fallen durch zu geringes Gewicht bei korrekten Maßen auf; die Dichte von Silber liegt bei 10,5 Gramm je Kubikzentimeter. Feine Kratzer und Dellen entstehen schon beim Stapeln, weil das Metall sehr weich ist.
Feinsilber wird nach Gewicht zum Tageswert angekauft. Medaillen mit „999“ sind gelegentlich nur versilbert, und Fälschungen gängiger Anlagemünzen bestehen häufig aus versilbertem Kupfer oder Messing. Gewicht, Durchmesser und Dicke müssen deshalb mit den offiziellen Angaben übereinstimmen. Barren bekannter Scheideanstalten wie der Ögussa oder Heraeus lassen sich am leichtesten zuordnen.
So prüfen Sie es
- Stempel „999“ oder „Fine Silver“
- rein weiße Farbe
- verzögertes Abgleiten eines Neodym-Magneten
- Gewicht passend zu den Maßen
- Prägung mit Hersteller und Nummer
Feinsilber verkaufen: in allen 23 Bezirken
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