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Material: Edelmetalle

Dukatengold

Gold mit 986 Tausendteilen, benannt nach dem österreichischen Dukaten und in Österreich bis heute für Ringe und Anhänger gebräuchlich.

Dukatengold bezeichnet Gold mit 986 Tausendteilen Feingehalt, rund 23,7 Karat. Der Name geht auf den österreichischen Dukaten zurück, der in dieser Legierung geprägt wurde: Der einfache Dukat wiegt 3,49 Gramm und enthält 3,44 Gramm Feingold, der 4-Dukaten 13,96 Gramm. Die Münze Österreich prägt beide Typen mit der Jahreszahl 1915 nach. Im österreichischen Juwelierhandel ist 986 außerdem für Eheringe, Anhänger und Ketten in Gebrauch.

Die Farbe ist ein tiefes, leicht orangefarbenes Gelb, das Metall so weich, dass Ringe Kratzer und Dellen zeigen und Kanten rasch abrunden. Schmuck trägt den Stempel „986“. Bei Münzen helfen Gewicht, Durchmesser und Randgestaltung; Original und Nachprägung unterscheiden sich durch die Jahreszahl. Die Strichprobe ergibt einen satten Strich, den auch starke Prüfsäure kaum angreift. Ein Magnet zeigt keine Wirkung; der Klang einer echten Dukatenmünze ist hell und anhaltend.

Der Ankauf orientiert sich am Feingold, bei Originalprägungen mit anderen Jahreszahlen als 1915 zusätzlich am Sammlerwert. Aufschriften wie „Dukatengold-Auflage“ auf Medaillen, Löffeln oder Figuren bezeichnen nur eine Vergoldung über unedlem oder silbernem Kern und begründen keinen Goldwert. Gefasste Dukaten in Anhängern werden nach Abzug der Fassung bewertet.

So prüfen Sie es

  • Stempel „986“
  • tiefgelber, leicht orangefarbener Ton
  • starke Gebrauchsspuren durch weiches Metall
  • Dukat 3,49 g, 4 Dukaten 13,96 g
  • Jahreszahl 1915 bei Nachprägungen

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.