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Hugo Gorge im 13. Bezirk, 1130 Wien

Hugo Gorge in Hietzing: Werkbundsiedlung und Villa Fleschgasse 8

In der Werkbundsiedlung baute Hugo Gorge 1932 ein Doppelwohnhaus, 1933/34 folgte die Villa in der Fleschgasse 8.

Die Werkbundsiedlung von 1932, geleitet von Josef Frank, versammelte 70 Häuser, unter anderem von Loos, Rietveld, Neutra und Schütte-Lihotzky; Hugo Gorge steuerte ein Doppelwohnhaus bei. 1933/34 baute er die Villa in der Fleschgasse 8. Gorge, Ohmann-Schüler und 1911/12 Assistent Oskar Strnads an der Kunstgewerbeschule, erhielt erst 1933 die Befugnis als Zivilarchitekt und starb 1934, im Jahr der Fertigstellung seiner Hietzinger Villa.

Gorges Schwerpunkt lag auf Wohnungseinrichtungen, und so begegnet sein Werk eher als Möbel denn als Bau. Unsignierte Einrichtungsstücke der Zwischenkriegszeit lassen sich nur über Fotos, Entwürfe oder belegte Herkunft einem Architekten zuordnen; Konstruktion, Furnier und Beschläge grenzen die Entstehungszeit ein. Bei Hietzinger Verlassenschaften, die ganze Häuser mit Dachboden und Gartenhaus umfassen, fotografieren wir Möbel im Raum, bevor etwas bewegt wird. Wo Besitzwechsel in die Jahre 1938 bis 1945 fallen, klären wir die Herkunft.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.