Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Künstler: Wiener Werkstätte

Franz Karl Delavilla

Grafiker, Bühnenbildner, Lehrer, 1884–1967, Wien – Frankfurt am Main

Czeschka- und Löffler-Schüler, ab 1907 für die Wiener Werkstätte tätig; lehrte in Magdeburg, Hamburg und an der Frankfurter Städelschule.

Franz Karl Delavilla besuchte ein Jahr das Technologische Gewerbemuseum, 1901–1903 die Fachschule für Textil-Industrie und 1903–1908 als Staatsstipendiat die Wiener Kunstgewerbeschule bei Carl Otto Czeschka und Bertold Löffler. Ab 1907 arbeitete er für die Wiener Werkstätte. Er unterrichtete 1908/09 in Magdeburg, 1909–1913 an der Kunstgewerbeschule Hamburg und 1913–1920 an der Kunstgewerbeschule der Polytechnischen Gesellschaft in Frankfurt. Ab 1922 lehrte er an der Städelschule, 1923 wurde er Professor, 1950 ging er in den Ruhestand. Er starb 1967 in Frankfurt.

Für die Wiener Werkstätte entwarf er Schmuck, Mode, Bühnenbilder, Plakate, Glückwunschkarten und Buchschmuck; seine Arbeiten zeigte die Kunstschau 1908. 1907 gestaltete er den Umschlag einer Essaysammlung von Arthur Roessler und den Buchschmuck zu „Des Freiherrn von Münchhausen Abenteuer und Reisen“. In Hamburg und Frankfurt folgten „Unser Hamburg“ (1911), Kriegsbilderbögen, die „Hamburger Fibel“ (1917) und Bühnenentwürfe für die Frankfurter Städtischen Bühnen.

Delavillas Buchschmuck ist im Impressum oder auf dem Titelblatt genannt; Erstausgaben mit intaktem Einband sind gefragter als spätere Auflagen. Karten der Wiener Werkstätte sind rückseitig nummeriert. Schmuck nach seinen Entwürfen trägt die Marken der Werkstätte, ist aber selten. Lithografien aus der Frankfurter Zeit sind meist signiert und im Stein datiert.

Ebenfalls: Wiener Werkstätte

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.