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Symbolismus im 1. Bezirk, 1010 Wien

Symbolismus in der Secession: Klimts Beethovenfries

Klimts Beethovenfries von 1902 im Untergeschoß der Secession ist das Wiener Hauptwerk des Symbolismus; Grafik und Ver Sacrum-Hefte dieser Jahre sind gefragt.

Gustav Klimt malte den Beethovenfries 1902 für die XIV. Ausstellung der Secession, die um Max Klingers Beethoven-Skulptur angelegt war; heute ist er im Untergeschoß von Joseph Maria Olbrichs Ausstellungshaus zu sehen. Die feindlichen Gewalten, die Sehnsucht nach dem Glück, der Kuss der ganzen Welt – das Programm ist Symbolismus in Reinform. Fernand Khnopff hatte die Secession schon 1898 ausgestellt. Wenige Schritte entfernt liegt am Schillerplatz die Akademie, neben dem Haus steht Arthur Strassers Marc-Anton-Gruppe.

Symbolistische Werke kommen in Wien vor allem als Grafik in den Handel: Hefte von Ver Sacrum mit Originalgrafik, Plakate der Secessionsausstellungen, Radierungen Max Klingers, Lithografien und Bucheinbände. Ver Sacrum erschien ab 1898; vollständige Jahrgänge und einzelne Beilagen werden unterschiedlich bewertet. Bei Plakaten prüfen wir Druckverfahren und Format, denn Nachdrucke im Offset sind verbreitet. Gemälde der Wiener Moderne prüfen wir zusätzlich auf ihre Herkunft zwischen 1938 und 1945.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.