Ranftbecher
Biedermeierbecher mit geschliffenem Fußring und Transparentmalerei, bemalt von Kothgasser, Mohn und ihren Werkstätten.
Der Ranftbecher ist ein leicht konischer Becher mit einem dicken, geschliffenen Fußring, dem Ranft. Zwischen etwa 1810 und 1840 wurde er in Wien und Dresden mit Transparentemail bemalt, das die Darstellungen wie kleine Glasfenster leuchten lässt: Ansichten von Wien, Stephansdom und Schönbrunn, Blumen, Allegorien, Spielkarten, Sprüche und Porträts. Samuel Mohn und sein Sohn Gottlob Samuel Mohn entwickelten diese Malweise, Gottlob Samuel Mohn kam 1811 nach Wien. Anton Kothgasser, Maler der Wiener Porzellanmanufaktur, wurde zum bekanntesten Maler solcher Becher.
Gesucht sind Becher von Kothgasser und Mohn mit Wiener Ansichten, Signatur und unberührter Malerei. Bewertet werden Maler, Motiv, Qualität der Malerei, Vergoldung und Zustand. Abgeriebene Malerei, Chips am Ranft und Sprünge mindern deutlich. Ranftbecher wurden schon im 19. Jahrhundert und erneut im 20. Jahrhundert nachgemalt, auch mit falschen Signaturen. Ältere Fälschungen fallen durch gröbere Malerei und abweichende Goldränder auf. Eine Prüfung im Original ist bei diesen Bechern unverzichtbar.
Woran man es erkennt
- Geschliffener Fußring
- Transparentmalerei
- Wiener Ansichten
- Spätere Nachmalungen
Künstler & Entwerfer
Ranftbecher verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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