Jugendstil & Wiener Werkstätte
Rahmen, Spiegel und Holzarbeiten nach Peche
Geschnitzte und vergoldete Rahmen, Spiegel, Kästchen und Kleinmöbel nach Dagobert Peche.
Dagobert Peche, ab 1915 künstlerischer Mitarbeiter der Wiener Werkstätte, brachte eine verspielte, ornamentale Formensprache in die Werkstätte. Neben Silber und Messing entwarf er geschnitzte und vergoldete Holzarbeiten: Bilderrahmen, Spiegel, Kästchen, Leuchter, Konsolen und kleine Möbel mit Blättern, Ranken und Sternmotiven. Von 1917 bis 1919 leitete er die Zürcher Filiale der Wiener Werkstätte. Seine Arbeiten wurden in kleiner Zahl gefertigt und tragen oft das Monogramm DP neben dem WW-Zeichen. Peche starb 1923 mit 36 Jahren.
Arbeiten von Peche gehören zu den gesuchtesten Objekten der Wiener Werkstätte, ihre Zahl ist begrenzt. Bewertet werden Modell, Ausführung, Erhaltung der Vergoldung und Marken. Abgeplatzte Vergoldung, gebrochene Schnitzteile und spätere Übervergoldungen mindern. Nachahmungen im Stil Peches sind häufig und meist gröber geschnitzt. Der Vergleich mit Fotos im Archiv der Wiener Werkstätte sichert die Zuschreibung. Kleine Objekte sind empfindlich und werden einzeln verpackt transportiert.
Woran man es erkennt
- Monogramm DP
- Originale Vergoldung
- Grobe Nachahmungen
- Archivfotos als Vergleich
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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