Jugendstil & Wiener Werkstätte
Gitterwerk-Körbe und -Vasen
Körbe, Vasen, Jardinieren und Tafelaufsätze aus durchbrochenem, weiß lackiertem Eisenblech oder Silber.
Ab etwa 1904 entwarfen Josef Hoffmann und Koloman Moser für die Wiener Werkstätte Objekte aus durchbrochenem Metall mit quadratischem Lochmuster, das sogenannte Gitterwerk. Es entstanden Blumenkörbe, Vasen mit Glaseinsätzen, Jardinieren, Brotkörbe, Tafelaufsätze, Menagen, Papierkörbe und Leuchter, meist aus weiß lackiertem Eisenblech, seltener aus Silber oder Alpaka. Die strenge Rasterung machte Gitterwerk zum Sinnbild des geometrischen Wiener Stils. Die Objekte wurden über Jahre in verschiedenen Größen und Varianten gefertigt und über das Geschäft der Werkstätte verkauft.
Bewertet werden Modell, Material, Erhaltung des Lacks und Vollständigkeit; Glaseinsätze sollten vorhanden sein. Silberne Gitterwerkarbeiten sind deutlich seltener und gesuchter als lackierte. Abgeplatzter oder erneuerter Lack, Rost und verbogene Ränder mindern. Gitterwerk wurde intensiv nachgebaut, Nachbauten zeigen oft ungleichmäßige Lochung, abweichende Maße und modernen Lack. Marken sitzen meist am Boden oder Rand und werden genau geprüft. Große Objekte wie Jardinieren sind besonders gefragt.
Woran man es erkennt
- Quadratisches Lochmuster
- Weißer Originallack
- Glaseinsätze
- Silberne Ausführungen
- Häufige Nachbauten
Hersteller
Künstler & Entwerfer
Gitterwerk-Körbe und -Vasen verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular