Friedrich Kiesler im 3. Bezirk, 1030 Wien
Friedrich Kiesler im Konzerthaus: die Raumbühne von 1924
1924 zeigte Friedrich Kiesler im Konzerthaus seine Raumbühne, das zentrale Exponat der von ihm organisierten Internationalen Ausstellung neuer Theatertechnik.
Elf Jahre nach seiner Eröffnung wurde das Konzerthaus 1924 Schauplatz einer Avantgarde-Schau: Friedrich Kiesler organisierte die Internationale Ausstellung neuer Theatertechnik und zeigte seine Raumbühne, eine spiralförmig begehbare Bühne ohne Guckkasten. Kiesler, in Czernowitz geboren, hatte in Wien an Technischer Hochschule und Akademie studiert, ohne abzuschließen, und sich 1923 der Gruppe De Stijl angeschlossen. 1925 baute er die „Raumstadt“ für Paris, 1926 ging er nach New York. Die Kiesler-Stiftung verwaltet seinen Nachlass in Wien.
Drucksachen der Wiener Avantgarde der 1920er-Jahre – Kataloge, Plakate, Theaterzeitschriften, Programmzettel – sind selten und gesucht. Wir kaufen sie ebenso wie Bühnenbildentwürfe und Fotografien und prüfen Druck, Papier und Format gegenüber späteren Faksimiles. In der Landstraße, wo Konzerthaus und Musikuniversität musikalische Haushalte geprägt haben, finden sich solche Stücke zwischen Noten und Programmheften; Wohnungen um Heumarkt und Ungargasse besichtigen wir kostenlos.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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