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Künstler: Gotik & Renaissance

Albrecht Altdorfer

Maler, Grafiker, Baumeister, um 1480–1538, Regensburg

Regensburger Maler der Donauschule; seine Landschaftsradierungen um 1520 zählen zu den ersten reinen Landschaften der Druckgrafik.

Albrecht Altdorfer erwarb 1505 das Bürgerrecht in Regensburg, war dort Mitglied des Inneren Rats und ab 1526 Stadtbaumeister. Für Herzog Wilhelm IV. von Bayern malte er 1529 die „Alexanderschlacht“, heute in der Alten Pinakothek München. In Österreich ist sein Sebastiansaltar im Augustiner-Chorherrenstift St. Florian erhalten, um 1509 bis 1518 entstanden. Altdorfer gilt als zentrale Gestalt der Donauschule. Er starb 1538 in Regensburg.

In Altdorfers Bildern dominiert der Wald: hohe Fichten mit hängenden Flechten, Lichtstreifen, kleine Figuren. Er malte als einer der Ersten Landschaften ohne erzählende Handlung. Daneben schuf er Holzschnitte, Kupferstiche in kleinem Format und um 1520 eine Folge von Landschaftsradierungen auf Eisenplatten. Federzeichnungen auf farbig grundiertem Papier mit Weißhöhung bilden eine eigene Werkgruppe. Die „Alexanderschlacht“ zeigt Tausende Figuren unter einem kosmischen Himmel mit Sonne und Mond.

Altdorfer signierte mit einem Monogramm aus zwei ineinandergestellten A. Im Handel erscheinen fast ausschließlich Druckgrafiken; bei ihnen entscheiden Abzugsqualität, Wasserzeichen, Plattenzustand und Erhaltung der Ränder. Spätere Abzüge von verrosteten Eisenplatten zeigen Fehlstellen. Zu berücksichtigen ist der Bruder Erhard Altdorfer, der ebenfalls als Maler und Grafiker tätig war und dessen Blätter verwechselt werden.

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