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Japonismus im 1. Bezirk, 1010 Wien

Japonismus in der Inneren Stadt: Secession 1900 und MAK

1900 widmete die Secession ihre sechste Ausstellung der japanischen Kunst; die Färberschablonen des MAK boten Wiener Entwerfern Vorlagen für Flächenmuster.

Im Jahr 1900 galt die sechste Ausstellung der Secession der japanischen Kunst. Holzschnitte, Lack und Keramik regten Maler und Kunstgewerbler an, Flächigkeit, Asymmetrie und Muster in eigene Arbeiten zu übertragen. Das Museum für Kunst und Industrie am Stubenring hatte schon seit der Weltausstellung 1873 japanische Objekte erworben; seine Färberschablonen boten Entwerfern Vorlagen für Stoff- und Flächendekore. Klimt, Moser und Hoffmann arbeiteten in diesen Jahren nur wenige Gehminuten von Secession und Museum entfernt.

Japonismus im Handel heißt zweierlei: japanische Originale, die um 1900 in Wiener Wohnungen kamen, und europäische Arbeiten in japanischer Manier. Zur zweiten Gruppe zählen Farbholzschnitte von Emil Orlik, Plakate und Grafik der Secession, Keramik mit Fischen, Wellen und Pflanzen, Fächer und Stoffe. Europäische Farbholzschnitte prüfen wir auf Signatur, Monogrammstempel und Druckart; japanische Blätter unterscheiden wir über Siegel und Papier von späteren Nachdrucken. Bronzen und Cloisonné der Meiji-Zeit bewerten wir mit.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.