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Antiquitäten Wien

Hochbarock im 1. Bezirk, 1010 Wien

Hochbarock in der Inneren Stadt: Pestsäule, Jesuitenkirche, Rubens

Leopold I. stiftete 1679 die Pestsäule am Graben, Andrea Pozzo malte 1703–1705 die Scheinkuppel der Jesuitenkirche, das Kunsthistorische Museum besitzt einen großen Rubens-Bestand.

Nach der Pest von 1679 gelobte Kaiser Leopold I. eine Säule, die 1693 am Graben geweiht wurde; ihre Wolkenpyramide mit Engeln und Heiligen steht bis heute mitten in der Fußgängerzone. 1703–1705 gestaltete Andrea Pozzo den Innenraum der Jesuitenkirche und malte eine Scheinkuppel auf die flache Decke. Das Kunsthistorische Museum besitzt einen großen Rubens-Bestand. Nach 1683 entstanden in Herrengasse und Freyung die Adelspalais des Hochbarock, darunter das Palais Daun-Kinsky von Johann Lukas von Hildebrandt (1713–1716).

Aus Innenstadtwohnungen kommen hochbarocke Möbel mit Nussfurnier und Bandelwerk, Kommoden, Schreibschränke, Andachtsbilder, Silber mit Augsburger oder Wiener Beschau sowie Gemälde in geschnitzten Rahmen. Viel häufiger als Originale sind Neobarock-Stücke des späten 19. Jahrhunderts, die für Ringstraßenwohnungen entstanden. Wir trennen beides über Holzverbindungen, Furnierstärke, Schlösser und Rückwände: dickes, handgesägtes Furnier und geschmiedete Nägel sprechen für das frühe 18. Jahrhundert. Gemälde nach Rubens bewerten wir mit Blick auf Werkstatt, Nachfolge und Kopie.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.