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Brutalismus im 23. Bezirk, 1230 Wien

Brutalismus in Liesing: Wotrubakirche und Wohnpark Alt-Erlaa

Auf dem Georgenberg in Mauer fügen sich 152 Betonblöcke zur Wotrubakirche, in Erlaa ragen Harry Glücks Wohnblöcke bis zu 27 Geschoße hoch.

Fritz Wotruba entwarf die Kirche auf dem Georgenberg als begehbare Plastik: 152 unterschiedlich große Betonquader, zwischen denen schmale Glasflächen Licht in den Innenraum lassen. Gebaut wurde 1974–1976, vollendet nach dem Tod des Bildhauers 1975. Im selben Bezirk plante Harry Glück mit Partnern den Wohnpark Alt-Erlaa mit drei Blöcken von bis zu 27 Geschoßen. Beide Bauten stehen in einer Umgebung, die sonst von Weinbauorten wie Mauer und Rodaun, vom Jesuitenkolleg Kalksburg und von Villen am Wienerwaldrand geprägt ist.

Im Handel bedeutet Brutalismus vor allem Plastik, Grafik und Gebrauchsgegenstände mit schwerem Volumen: Bronzen und Steinarbeiten aus dem Umfeld Wotrubas, Lithografien und Zeichnungen, Leuchten und Wandobjekte aus Messing oder Gusseisen, Tischobjekte der 1960er-Jahre. Grafiken Wotrubas sind in der Regel signiert und nummeriert; bei Bronzen prüfen wir Gießerstempel, Guss und Patina. Aus Wohnungen in Alt-Erlaa kommen zudem Einrichtung und Unterhaltungselektronik der 1970er- und 1980er-Jahre, die wir bei der Besichtigung mitbewerten.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.