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Ikonen & sakrale Kunst

Glasmalereien

Kirchenfenster, Kabinettscheiben und Glasbilder mit Schwarzlot, Silbergelb und Farbglas, von der Spätgotik bis zum 20. Jahrhundert.

Glasmalerei verbindet farbiges Glas, aufgemaltes Schwarzlot für Zeichnung und Schattierung und Silbergelb zum Tönen, gefasst in Bleiruten. Spätgotische und Renaissance-Kabinettscheiben mit Wappen und Heiligen wurden für Rathäuser, Zunftstuben und Privathäuser geschaffen. Im 19. Jahrhundert belebten Werkstätten wie Carl Geylings Erben in Wien, die Tiroler Glasmalerei in Innsbruck und die Mayer'sche Hofkunstanstalt in München die Technik neu. Um 1900 entwarfen Künstler wie Koloman Moser und Leopold Forstner Fenster für die Kirche am Steinhof; im 20. Jahrhundert folgten Szyszkowitz und Oman.

Für den Wert zählen Alter, Werkstatt, Motiv, Größe und Erhaltung. Gesprungene Gläser, gelockerte Bleiruten und abgewitterte Malschichten sind häufig und mindern den Wert. Einzelscheiben mit Wappen und Datierung sind gesucht, ebenso Entwürfe und Kartons zu Fenstern. Glasmalereien aus Kirchen setzen eine belegte Herkunft voraus. Bitte transportieren Sie Scheiben nur aufrecht und gepolstert. Auch kleinere Fragmente alter Scheiben sind für Sammler und Restauratoren interessant. Aufnahmen vor einem hellen Fenster zeigen Farben und Schäden am besten.

Woran man es erkennt

  • Kabinettscheiben mit Wappen
  • Fenster von Carl Geylings Erben
  • Tiroler Glasmalerei
  • Entwürfe und Kartons
  • Jugendstilfenster
  • Glasbilder des 20. Jahrhunderts

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.