Wiener Werkbund im 1. Bezirk, 1010 Wien
Wiener Werkbund am Stubenring: die Ausstellung 1930 im MAK
1930 tagte der Deutsche Werkbund in Wien; das Österreichische Museum für Kunst und Industrie, heute MAK, zeigte dazu eine Werkbundausstellung.
Am Stubenring, im Museumsbau Heinrich von Ferstels, eröffnete 1930 die Werkbundausstellung, die die Tagung des Deutschen Werkbunds in Wien begleitete. Gastgeber war das Österreichische Museum für Kunst und Industrie, heute MAK, gegründet 1863 unter Rudolf Eitelberger. Der Österreichische Werkbund, 1912 gegründet, stellte hier Arbeiten aus, die künstlerischen Entwurf und industrielle Fertigung verbinden sollten. Gleich nebenan lag die Kunstgewerbeschule, deren Lehrende vom Jugendstil bis zur Zwischenkriegsmoderne die Wiener Gestaltung prägten; gegenüber erstreckt sich der Stadtpark.
Werkbund-Objekte stammen von Herstellern, die auf Entwürfe von Architekten und Kunstgewerblern setzten: Glas, Porzellan der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten, Metallarbeiten, Möbel und Stoffe der Zwischenkriegszeit. Kataloge und Ausstellungsführer von 1930 helfen bei der Zuordnung, ebenso Firmenmarken und Entwurfszeichen. Wir prüfen Marken, Material und Zustand und vergleichen mit Beständen des MAK. Einrichtungen aus Innenstadtwohnungen der späten 1920er- und frühen 1930er-Jahre sehen wir uns vollständig an.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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