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Manufaktur: Musikinstrumente

Petrof

Hradec Králové (Königgrätz), seit 1864

Klavierfabrik aus Hradec Králové, 1864 von Antonín Petrof gegründet, der sein Handwerk in Wien gelernt hatte; ehemals k. u. k. Hoflieferant.

Antonín Petrof, gelernter Tischler, arbeitete in Wiener Klavierwerkstätten und eröffnete 1864 in Königgrätz, heute Hradec Králové, eine eigene Werkstatt. Die Firma wurde zu einem der großen Klavierhersteller der Monarchie und erhielt den Titel eines k. u. k. Hoflieferanten. Nach 1948 wurde sie verstaatlicht und in einen Staatsbetrieb eingegliedert; nach 1989 kam sie wieder an die Familie Petrof, die das Unternehmen heute führt. Petrof liefert Flügel und Klaviere in viele Länder.

Gesucht sind Flügel und Pianinos aus der Zeit vor 1918 mit Wiener Mechanik und Kunstgehäusen, Salonflügel der Zwischenkriegszeit, Harmonien, Pianinos der 1950er- bis 1980er-Jahre aus der Zeit als Staatsbetrieb sowie Konzertflügel. Petrof-Instrumente sind in Österreich weit verbreitet, weil sie seit der Monarchie in großer Zahl geliefert wurden. Ältere Instrumente mit Hoflieferantenschild und Wiener Mechanik sind seltener und gefragter als die Serienpianinos der Nachkriegszeit.

Petrof-Instrumente tragen den Schriftzug „Petrof“ mit Ortsangabe Königgrätz oder Hradec Králové und eine Seriennummer an Gussrahmen oder Resonanzboden. Wir prüfen Resonanzboden, Stimmstock, Mechanik, Hämmer und Gehäuse. Pianinos aus der Serienproduktion der Nachkriegszeit sind häufig; ihr Wert hängt fast ausschließlich vom Spielzustand ab. Für historische Flügel mit Wiener Mechanik ziehen wir bei Bedarf einen Klavierbauer zur Beurteilung hinzu. Klavierbänke und Notenschränke aus derselben Zeit bewerten wir mit.

Entwerfer & Personen

  • Antonín Petrof

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.