Künstler: Informel & Abstraktion
Walter Vopava
Maler, geb. 1948, Wien – Berlin
Wiener Maler einer ungegenständlichen Malerei, in der seit den 1990er Jahren schwarze Formen das Bildgerüst bilden.
1948 in Wien geboren, studierte Walter Vopava an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Maximilian Melcher. Er ist Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ und der Wiener Secession und lebt in Wien und Berlin. 1999 erhielt er den Preis der Stadt Wien für bildende Kunst, 2011 den Österreichischen Kunstpreis. Einzelausstellungen zeigten unter anderem die Secession 1994, die Kunsthalle Krems 2011 und das Haus der Kunst in České Budějovice 2019.
Vopava begann mit Naturstudien, Landschaften und Stillleben und verzichtete ab den späten 1980er Jahren auf figurative Elemente. Seit den 1990er Jahren treten schwarze Formen auf, die als Basis der Bildstruktur dienen; häufig dominiert eine wiederholt verwendete Farbe. Formen überschneiden, staffeln und schichten sich, Helligkeit und Gegensätze bestimmen die Komposition. Er war in Ausstellungen wie „Neue Wilde. Eine Entwicklung“ (Sammlung Essl, 2004) und „Malerei: Prozess und Expansion“ (mumok, 2010) vertreten.
Vopava bezeichnet seine Leinwände in der Regel rückseitig mit Namen und Jahr. Große schwarze Flächen zeigen Kratzer, Fingerabdrücke und Abrieb deutlich; beim Transport ist Schutz der Oberfläche wichtig. Herkunft aus Wiener Galerien wie Steinek oder Mezzanin und Ausstellungsnachweise stützen die Zuordnung. Arbeiten auf Papier sind seltener als Leinwände. Ausstellungen in der Secession, der Kunsthalle Krems und im Lentos Linz sind gut dokumentiert und erleichtern den Abgleich.
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