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Margarete Schütte-Lihotzky im 20. Bezirk, 1200 Wien

Schütte-Lihotzky in der Brigittenau: der Kindergarten am Kapaunplatz

1950–1952 baute die Architektin am Kapaunplatz einen Kindergarten der Stadt Wien – nach Haft und Krieg einer ihrer wenigen öffentlichen Wiener Aufträge.

Nach ihrer Befreiung aus dem Zuchthaus 1945 erhielt Margarete Schütte-Lihotzky in Wien nur wenige öffentliche Aufträge; einer davon war der Kindergarten am Kapaunplatz, gebaut 1950 bis 1952. Kindergärten hatte sie schon früher geplant, auch während ihrer Jahre in der Sowjetunion. In der Brigittenau traf der Bau auf große Gemeindebauten: Winarskyhof und Otto-Haas-Hof, an denen sie 1924 bis 1926 beteiligt war, und Rudolf Percos Friedrich-Engels-Platz-Hof. Der Bezirk lebte damals von Hafen, Bahn und Lagerhäusern am Handelskai.

Aus Brigittenauer Gemeindebauwohnungen kommen vor allem Möbel und Hausrat der Nachkriegszeit, Spielzeug, Puppen und Baukästen aus den Kellerabteilen, dazu Drucksachen, Fotos und Abzeichen von Arbeiter- und Sportvereinen. Kindermöbel und Spielzeug der 1950er-Jahre, etwa Holzbaukästen und Blechspielzeug, werden gesammelt; wir prüfen Hersteller, Vollständigkeit und Originalverpackung. Dokumente zu Schütte-Lihotzkys Bauten und ihre Schriften haben eigenen Sammlerwert. Erste Bilder per WhatsApp, Besichtigung kostenlos, Abholung auf Wunsch.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.