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Leopold Bauer im 9. Bezirk, 1090 Wien

Leopold Bauer am Alsergrund: die Nationalbank am Otto-Wagner-Platz

Ab 1911 plante Bauer das Bankgebäude der Österreichisch-Ungarischen Bank; fertig wurde es 1925 als Hauptsitz der Oesterreichischen Nationalbank.

Der Platz vor Leopold Bauers Bankgebäude trägt heute den Namen seines Lehrers: Otto-Wagner-Platz 3. Bauer, der 1913 Wagners Nachfolge an der Akademie antrat, plante den Bau ab 1911 für die Österreichisch-Ungarische Bank; nach dem Zerfall der Monarchie wurde er bis 1925 für die Oesterreichische Nationalbank vollendet. Das Haus grenzt an das Alte AKH, in dem heute der Universitätscampus untergebracht ist, und beherbergt das Geldmuseum. Auch die Druckerei für die österreichischen Banknoten arbeitet im 9. Bezirk.

Für Sammler ist der Bezug doppelt: Bauer selbst hinterließ Schriften wie „Gesund wohnen und freudig arbeiten“ (1919) und Einrichtungsentwürfe, die Nationalbank die Banknoten von Krone und Schilling. Bei Papiergeld zählen Erhaltung, Serie und Druckvariante; das Geldmuseum dient als Referenz. Wir kaufen Banknoten der Monarchie, der Ersten Republik und der Schillingzeit, Münzen und Medaillen, dazu Architekturliteratur aus Ärzte- und Professorenhaushalten am Alsergrund. Für eine erste Einschätzung reichen Aufnahmen beider Seiten.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.