Franz Wacik im 1. Bezirk, 1010 Wien
Franz Wacik in der Secession: die Fresken von 1924
1924 malte Franz Wacik Fresken im ersten Stock der Secession; zuvor hatte der Illustrator rund 600 Karikaturen für „Die Muskete“ gezeichnet.
Joseph Maria Olbrichs Ausstellungshaus am Karlsplatz mit der Kuppel aus vergoldetem Lorbeer ist Sitz der Vereinigung, der Franz Wacik als ordentliches Mitglied angehörte. 1924 malte er Fresken im ersten Stock des Hauses. Ausgebildet wurde Wacik an Kunstgewerbeschule und Akademie, wo ihn Alfred Roller, Christian Griepenkerl, Franz Rumpler und Heinrich Lefler unterrichteten. Für das Witzblatt „Die Muskete“ zeichnete er 1906–1919 rund 600 politische und gesellschaftliche Karikaturen, daneben illustrierte er Märchenbücher. 1934 erhielt er den Staatspreis.
Von Wacik begegnen im Handel vor allem illustrierte Kinder- und Märchenbücher, Jahrgänge der „Muskete“ und gelegentlich Originalzeichnungen in Tusche und Aquarell. Originale zeigen Vorzeichnung, Deckweiß und Randnotizen für die Druckerei, Reproduktionen nicht. Wir kaufen Kinderbücher der Wiener Moderne, Zeitschriften und Zeichnungen und vergleichen Ausgaben anhand von Verlag und Auflage. Bibliotheken in Wohnungen um Schillerplatz und Opernring sichten wir regalweise.
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