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Postimpressionismus im 3. Bezirk, 1030 Wien

Postimpressionismus auf der Landstraße: van Gogh im Belvedere

1903 erwarb die SecessionVincent van Goghs „Die Ebene von Auvers“ für die neu gegründete Moderne Galerie – heute ein Hauptstück französischer Malerei im Belvedere.

Roger Fry prägte 1910 den Begriff Postimpressionismus für Maler, die nach 1886 aus dem Impressionismus herausgingen: Paul Cézanne suchte die Struktur der Natur, Vincent van Gogh den Ausdruck, Paul Gauguin die Synthese von Farbe und Symbol. 1903, im Jahr der Secessionsschau, erwarb die Secession van Goghs „Die Ebene von Auvers“ für die neu gegründete Moderne Galerie; das Bild hängt heute im Oberen Belvedere. Das Schloss Prinz Eugens am Rennweg wurde damit früh ein Ort französischer Moderne in Wien, mitten zwischen Fasanviertel und Botschaftsviertel.

Gemälde der Postimpressionisten selbst sind im Privatbesitz kaum zu finden. Was wir sehen, sind Bilder österreichischer Maler der Jahre 1900 bis 1910, die Cézanne oder van Gogh aufnahmen, Druckgrafik von Gauguin und Toulouse-Lautrec, Plakate und Kataloge. Bei Toulouse-Lautrec-Lithografien sind Druckzustand, Papier, Auflage und Sammlerstempel entscheidend, denn spätere Nachdrucke sind zahlreich. Leinwände prüfen wir auf Farbhändlerstempel und Grundierung, Rahmen auf Etiketten früherer Ausstellungen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.