Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Manufaktur: Kunsthandel & Auktionen

Dorotheum

Wien, seit 1707

Pfand- und Auktionshaus, 1707 gegründet und seit 1788 am Ort des ehemaligen Dorotheerklosters; seine Kataloge sind eine Hauptquelle der Provenienzforschung.

Kaiser Joseph I. gründete 1707 das „Versatz- und Fragamt zu Wien“ als Pfandleihanstalt gegen Wucherzinsen. 1788 zog es in das aufgelassene Kloster der Dorotheer in der Dorotheergasse, nach dem es benannt ist. Emil von Förster errichtete 1898–1901 den heutigen Bau mit Kuppelsaal und Treppenhaus. 2001 wurde das Dorotheum privatisiert.

Neben dem Pfandgeschäft entwickelte sich das Auktionswesen mit Sparten für Gemälde, Grafik, Möbel, Schmuck, Uhren, Silber, Münzen, Spielzeug und Militaria. Das Haus unterhält Filialen in mehreren Wiener Bezirken und in den Bundesländern. Zwischen 1938 und 1945 wurden über das Dorotheum in großem Umfang Kunstwerke und Hausrat aus jüdischem Besitz versteigert; diese Rolle ist historisch aufgearbeitet.

Für die Provenienzforschung sind die Versteigerungskataloge und Losnummern des Dorotheums wichtige Quellen. Auf Rückseiten von Bildern und Möbeln finden sich Klebezettel, Stempel oder Kreidenummern aus Auktionen, die sich über die Kataloge zuordnen lassen. Bei Objekten mit einer Dorotheum-Auktion zwischen 1938 und 1945 klären wir die Herkunft, bevor ein Angebot erfolgt.

Entwerfer & Personen

  • Joseph I.
  • Emil von Förster

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.