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Neogotik im 4. Bezirk, 1040 Wien

Neogotik auf der Wieden: die Elisabethkirche

Die Elisabethkirche am St.-Elisabeth-Platz entstand in den 1860er-Jahren im Süden der Wieden, als der Bezirk mit Palais und Zinshäusern rasch wuchs.

Am St.-Elisabeth-Platz im Süden der Wieden entstand in den 1860er-Jahren die neugotische Elisabethkirche. Sie gehört zu den Kirchen, mit denen die Neugotik nach 1850 zur Norm im Wiener Kirchenbau wurde. Der Bezirk wuchs damals rasch: An Argentinierstraße und Prinz-Eugen-Straße entstanden Palais und Zinshäuser, die frühere kaiserliche Favorita diente seit 1746 als Theresianum. Bis 1861 gehörte auch Margareten zur Wieden; die Karlskirche und das Freihausviertel bildeten die älteren Pole des Bezirks.

In Wiedner Altbauwohnungen sind neugotische Stücke oft Teil von Bibliotheken und Herrenzimmern: Schreibtische mit Maßwerk, Bücherkästen, Leuchter, Kassetten, dazu Andachtsbilder und Gebetbücher. Notendrucke und Programmhefte aus musikalischen Haushalten, Bösendorfer-Klaviere und Fachbibliotheken aus dem Umfeld der Technischen Universität kommen hinzu. Bei Möbeln prüfen wir Konstruktion und Holz, bei Messingleuchtern Guss und Gewinde, die bei späteren Nachgüssen maschinell gleichförmig ausfallen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.