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Makartstil im 1. Bezirk, 1010 Wien

Makartstil in der Inneren Stadt: Lünetten im Kunsthistorischen Museum

Im Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums malte Hans Makart die Lünettenbilder; nach seinem Tod 1884 vollendeten die Brüder Klimt und Franz Matsch die Ausstattung.

Für das Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums am Maria-Theresien-Platz, das Gottfried Semper und Carl von Hasenauer errichteten, malte Hans Makart die Lünettenbilder. Nach seinem Tod 1884 vollendeten Gustav und Ernst Klimt mit Franz Matsch die Ausstattung mit den Bildern zwischen den Säulen. 1879 hatte Makart den Festzug zur Silbernen Hochzeit Franz Josephs und Elisabeths über die Ringstraße gestaltet. Die Palais der Ringstraßenzone mit ihren Beletage-Wohnungen von über vier Metern Raumhöhe übernahmen seinen Einrichtungsstil.

In Verlassenschaften dieser Wohnungen stehen oft komplette Einrichtungen an, darunter Speisezimmer des Historismus mit Makart-Anklängen: dunkle Möbel mit Schnitzwerk, Plüsch und Brokat, Portieren, Prunkspiegel, Luster und Gemälde in Prunkrahmen. Ölskizzen und Studien aus Makarts Umkreis prüfen wir auf Malweise, Bildträger und Ausstellungsgeschichte. Großmöbel klären wir vor dem Abtransport nach Maßen und Zerlegbarkeit, weil Stiegenhäuser und Türen auch in hohen Altbauten Grenzen setzen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.