Gotik im 1. Bezirk, 1010 Wien
Gotik in der Inneren Stadt: vom Stephansdom bis Maria am Gestade
Albertinischer Chor und Südturm von St. Stephan, Maria am Gestade, Augustiner- und Minoritenkirche bilden den gotischen Kern der Altstadt.
Herzog Rudolf IV. legte 1359 den Grundstein zum gotischen Langhaus von St. Stephan, nachdem der Albertinische Chor bereits 1340 geweiht worden war; der Südturm wurde 1433 vollendet. Älter sind die Bauten der Bettelorden: Minoriten und Augustiner trugen die Gotik nach Wien, ihre Kirchen stehen bis heute nahe der Hofburg. Maria am Gestade erhielt ihren durchbrochenen Turmhelm um 1400. Im Dom markieren die Steinkanzel um 1500 und Anton Pilgrams Orgelfuß von 1513 das Ende der Epoche, 1365 gründete Rudolf IV. die Universität.
Gotische Originale in Privatbesitz sind selten und fast immer Holzskulptur, Tafelmalerei, Glasfenster-Fragmente, Truhen, Beschläge oder liturgisches Gerät. Typisch für Holzfiguren dieser Zeit ist die ausgehöhlte Rückseite, die das Reißen des Holzes verhindern sollte; die originale Fassung liegt in mehreren Schichten über Kreidegrund. Weit häufiger begegnet uns die Neogotik des 19. Jahrhunderts. Bei sakralen Objekten prüfen wir, ob sie aus Kirchengut stammen, und kaufen erst bei geklärter Herkunft.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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