Zur Ausstattung eines Altars gehören neben Kelch und Monstranz zahlreiche Geräte: Rauchfass und Weihrauchschiffchen, Leuchter in Sätzen zu sechs, Ewiglichtampeln, Messkännchen mit Tasse, Weihwasserkessel mit Aspergill und Altarglocken. Diese Stücke entstanden aus Silber für reiche Stiftungen, aus versilbertem oder vergoldetem Messing für Pfarrkirchen und aus Bronze für Seitenaltäre. Barocke Leuchter zeigen dreiseitige Füße mit Volutenfüßen und Engelsköpfen, neugotische Garnituren Spitzbögen und Maßwerk. Viele Kirchen gaben im 20. Jahrhundert nach Liturgiereformen Geräte ab.
Material, Alter, Größe und Vollständigkeit der Sätze sind wertbestimmend. Silberne Messkännchen-Garnituren mit Tasse und Punzen sind gesucht, ebenso Leuchterpaare mit originaler Vergoldung. Messingleuchter des 19. Jahrhunderts sind häufig, große Garnituren aber gefragt. Abgegriffene Versilberung mindert den Wert weniger als Löcher für spätere Elektrifizierung. Auch hier gilt: Bei Kirchengerät wird die Herkunft vor dem Ankauf geklärt. Einzelne Leuchter nehmen wir ebenso wie vollständige Garnituren, wobei Paare und Sätze deutlich gefragter sind.
Woran man es erkennt
- Rauchfässer mit Schiffchen
- Altarleuchter in Sätzen
- Ewiglichtampeln
- Messkännchen mit Tasse
- Weihwasserkessel mit Aspergill
- Altarglocken
Rauchfässer und Altarleuchter verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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