Kelche, Monstranzen und Ziborien
Liturgisches Gerät aus Silber und vergoldetem Silber, vom gotischen Kelch bis zur barocken Strahlenmonstranz.
Für die Messfeier werden Kelch und Patene benötigt, für die Aufbewahrung der Hostien das Ziborium, für ihre Zurschaustellung die Monstranz. Barocke Strahlenmonstranzen mit Glas- und Steinbesatz, getriebene Kelche mit Rocaillen und Medaillons in Email oder klassizistisch schlichte Gefäße entstanden in Wien, Augsburg und anderen Goldschmiedezentren. Die Kuppa des Kelchs ist innen immer vergoldet. Im 19. Jahrhundert lieferten Firmen Kirchengerät in Serie, oft neugotisch; um 1900 entwarfen Architekten wie Jože Plečnik Kelche und Monstranzen in moderner Formensprache.
Meister, Punzen, Ausführung und Erhaltung bestimmen den Wert, der bei guten Stücken weit über dem Silbergewicht liegt. Wiener Arbeiten tragen Stadtmarke mit Jahreszahl und Meisterzeichen, Augsburger den Pinienzapfen. Fehlende Steine, Dellen und neue Vergoldung mindern den Wert. Liturgisches Gerät aus Kirchenbesitz übernehmen wir nur mit Bestätigung der Pfarre oder belegtem Privatbesitz. Originale Futterale gehören dazu. Kelche mit Stifterinschriften verraten oft Ort und Jahr der Entstehung.
Woran man es erkennt
- Barocke Kelche mit Patene
- Strahlenmonstranzen
- Ziborien mit Deckel
- Neugotisches Kirchensilber
- Kelche nach Entwürfen der Moderne
- Originale Futterale
Künstler & Entwerfer
Kelche, Monstranzen und Ziborien verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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