Festtags- und Kalenderikonen
Vielfigurige Ikonen mit den Hochfesten des Kirchenjahrs, Monatsheiligen oder mehreren Bildfeldern auf einer Tafel.
Neben Einzelheiligen und Muttergottesbildern entstanden in Russland und auf dem Balkan Ikonen, die mehrere Szenen auf einer Tafel vereinen. Festtagsikonen zeigen die zwölf Hochfeste der Orthodoxie, oft rund um eine zentrale Darstellung der Auferstehung. Kalenderikonen, auch Menäen genannt, reihen die Heiligen eines Monats oder des ganzen Jahres in Reihen winziger Figuren auf. Mehrfeldikonen kombinieren Schutzpatrone einer Familie mit Muttergottesbildern. Solche Tafeln erforderten Miniaturmalerei auf engem Raum und stammen häufig aus spezialisierten Werkstätten.
Für den Wert zählen Feinheit der Malerei, Anzahl und Lesbarkeit der Szenen und die Erhaltung der Inschriften, die jede Figur benennen. Abriebe im Gold und kleine Fehlstellen sind häufig und mindern den Wert weniger als großflächige Übermalungen. Kalenderikonen mit vollständigem Jahreskreis sind selten. Hilfreich sind Detailfotos einzelner Felder bei Tageslicht, damit Malweise und Inschriften erkennbar werden. Auch Tafeln mit Schäden finden Käufer, wenn die Malerei fein ist.
Woran man es erkennt
- Zwölf-Feste-Ikonen
- Auferstehungsikonen mit Festtagsrahmen
- Monats- und Jahreskalenderikonen
- Mehrfeldikonen mit Familienheiligen
- Ikonen mit lesbaren Inschriften
Festtags- und Kalenderikonen verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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