Wolfgang Hutter im 21. Bezirk, 1210 Wien
Wolfgang Hutter in Floridsdorf: das Mosaik „Abend“ und der Hutterplatz
Am Dag-Hammarskjöld-Hof schuf Wolfgang Hutter 1959 das Mosaik „Abend“; seit 2016 trägt der Hutterplatz in Floridsdorf seinen Namen.
Für den Dag-Hammarskjöld-Hof in Floridsdorf schuf Wolfgang Hutter 1959 das Mosaik „Abend“, ein Beispiel für Kunst am Gemeindebau der Nachkriegszeit. Seit 2016 trägt der Hutterplatz im Bezirk seinen Namen. Hutter, Schüler Albert Paris Güterslohs, gründete mit Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Edgar Jené und Fritz Janschka eine surrealistische Gruppe im Art Club und gehörte zu den Gründern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Floridsdorf verbindet Gemeindebauten wie Karl-Seitz-Hof und Schlingerhof mit Winzerdörfern am Bisamberg.
Hutters künstliche Gärten, Blumenwesen und Figuren erscheinen im Handel als Gemälde, Aquarelle und vor allem als Farblithografien in nummerierten Auflagen. Bei Druckgrafik zählen Bleistiftsignatur, Nummerierung, Druckerstempel und Papierrand; gerahmte Blätter mit verblasstem Rand haben Licht abbekommen. In Floridsdorfer Haushalten liegen solche Blätter oft neben Grafik des Aktionismus und Möbeln der 1960er-Jahre aus der Großfeldsiedlung. Mappenwerke bewerten wir vollständig, einzelne Lithografien auch nach Fotos.
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