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Rudolf von Alt im 8. Bezirk, 1080 Wien

Rudolf von Alt in der Josefstadt: Atelier in der Skodagasse

In der Skodagasse lebte und arbeitete Rudolf von Alt bis zu seinem Tod 1905 – im kleinsten Bezirk Wiens, zwischen Biedermeier- und Gründerzeithäusern.

In der Skodagasse hatte Rudolf von Alt Wohnung und Atelier, hier starb er 1905. Über acht Jahrzehnte hatte der Sohn des Malers Jakob Alt Städte, Interieurs und Landschaften der Monarchie gemalt; 1889 wurde er geadelt, 1897 stellte er sich als Ehrenpräsident an die Seite der jungen Secession. Der Bezirk um die Piaristenkirche Maria Treu mit Maulbertschs Kuppelfresken, die Lange Gasse und das Theater in der Josefstadt blieb im Zweiten Weltkrieg vergleichsweise wenig zerstört; viele Häuser seiner Zeit stehen noch.

Alts Aquarelle sind gesucht und entsprechend oft nachgeahmt. Bis zur Erhebung in den Adelsstand 1889 signierte er meist „R. Alt“, danach mit dem „v.“; die Signatur allein entscheidet aber nicht. Wir prüfen Papier, Pinselführung und Lavierung, unter der Lupe auch, ob ein Blatt nicht doch ein Farbdruck mit Rasterpunkten ist. Josefstädter Haushalte mit gewachsenen Grafiksammlungen bewahren solche Blätter oft hinter Glas in alten Rahmen; Rückseitenetiketten von Händlern und Ausstellungen helfen bei der Herkunft.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.