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Maximilian Lenz im 3. Bezirk, 1030 Wien

Maximilian Lenz in der Landstraße: das Atelier Hauptstraße 112

An der Landstraßer Hauptstraße 112 teilte Lenz ein Atelier mit Josef Engelhart, Alois Hänisch und Friedrich König – Secessionisten unter einem Dach.

Vier Maler der Secession arbeiteten unter einem Dach: Maximilian Lenz, Josef Engelhart, Alois Hänisch und Friedrich König teilten sich ein Atelier im Haus Landstraßer Hauptstraße 112. Lenz hatte 1874 bis 1877 an der Kunstgewerbeschule mit Gustav Klimt und Franz Matsch in einer Klasse gesessen und 1897 die Secession mitgegründet. In diesen Jahren malte er „Eine Welt“ (1899) und „Die Sirk-Ecke“ (1900), die das Flanieren an der Ecke Kärntner Straße und Ring zeigt. Engelhart schuf im selben Bezirk 1909 die Figuren für den Brunnen am Karl-Borromäus-Platz.

Lenz arbeitete in vielen Techniken: Gemälde, Grafik, getriebene Messingplatten für die Beethoven-Ausstellung 1902 und Banknotenentwürfe, für die er Anfang der 1890er-Jahre mit dem Stecher Ferdinand Schirnböck nach Buenos Aires reiste. Für Sammler von Papiergeld ist dieser Zusammenhang eigens interessant. Bei Gemälden prüfen wir Signatur, Datierung, Leinwand und Ausstellungsetiketten, bei Grafik Druckverfahren und Papier. Landstraßer Altbauwohnungen um Rochusmarkt und Fasanviertel bewahren mitunter Secessionskunst in Familienbesitz.

Maximilian Lenz in anderen Bezirken

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.