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Joseph von Führich im 7. Bezirk, 1070 Wien

Joseph von Führich in Neubau: das Bildprogramm von Altlerchenfeld

Ab 1854 entwarf Führich das Programm für die Ausmalung der Altlerchenfelder Kirche, eines Hauptwerks des romantischen Historismus in Wien.

Johann Georg Müller plante die Altlerchenfelder Kirche, gebaut wurde sie von 1848 bis 1861; ab 1854 legte Joseph von Führich fest, was an Wänden und Gewölben zu sehen sein sollte. Der Nazarener, seit 1840 Professor für Historienmalerei an der Akademie, ordnete Szenen und Figuren zu einem theologischen Programm, nach dem der Innenraum ausgemalt wurde. Die Kirche steht im Grätzl Altlerchenfeld, das 1850 zum Teil an den Bezirk fiel; wenige Gassen entfernt liegen das Biedermeier-Ensemble am Spittelberg und das Amerlinghaus.

Führichs Werk erreicht den Handel meist als Zeichnung oder Druckgrafik: Kartons und Entwurfsblätter in klarem Umriss, Stiche und Holzstiche nach seinen Zyklen, dazu Andachtsbilder, die seine Kompositionen im 19. Jahrhundert weit verbreiteten. Eigenhändige Blätter zeigen Bleistift- oder Federstrich ohne Raster, Korrekturen und Quadrierungen für die Übertragung an die Wand. Reproduktionen verraten sich unter der Lupe durch Druckpunkte. Zeichnungen, Mappenwerke und sakrale Grafik aus Neubauer Haushalten sehen wir uns nach Fotos und vor Ort an.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.