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Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg im 13. Bezirk, 1130 Wien

Hetzendorf von Hohenberg in Schönbrunn: Gloriette und Römische Ruine

Gloriette (1775), Obeliskbrunnen (1777), Römische Ruine (1778) und Neptunbrunnen: Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg formte den Schönbrunner Park.

Als Hofarchitekt Maria Theresias setzte Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg 1775 die Gloriette auf den Hügel über dem Schönbrunner Schlosspark; 1777 folgte der Obeliskbrunnen, 1778 die künstliche Römische Ruine, dazu der Neptunbrunnen am Fuß des Hangs. Hetzendorf, 1733 in Wien geboren, hatte als Theater- und Dekorationsmaler begonnen, und die Ruine mit ihren Bruchstücken wirkt wie eine gebaute Kulisse. Er lehrte an der Akademie, wurde mit dem Prädikat „von Hohenberg“ geadelt und diente auch Joseph II.

Schönbrunn-Ansichten mit Gloriette und Ruine zählen zu den verbreiteten Motiven der Wiener Druckgrafik um 1800; kolorierte Umrissradierungen, Kupferstiche und später Lithografien kamen als Andenken in Hietzinger Haushalte. Für die Bewertung zählen Erhaltung, Kolorit und Rand. Daneben suchen Sammler Entwürfe für Theaterdekorationen des 18. Jahrhunderts, Hetzendorfs erstes Berufsfeld. Gartenmöbel aus Eisen und Bugholz aus Villengärten in Hacking und Ober St. Veit sehen wir uns gleich mit an.

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.