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Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg im 1. Bezirk, 1010 Wien

Hetzendorf von Hohenberg am Josefsplatz: Palais Fries-Pallavicini

Am Josefsplatz baute Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg 1783/84 das Palais Fries, später Pallavicini; die Augustinerkirche baute er gotisierend um.

Gegenüber der Hofbibliothek am Josefsplatz errichtete Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg 1783/84 ein Palais für den Bankier Johann Fries, das später an die Familie Pallavicini überging. Die schlichte klassizistische Fassade wurde von Zeitgenossen kritisiert; am Portal stehen Karyatiden von Franz Anton Zauner. Wenige Schritte weiter gab Hohenberg der Augustinerkirche durch einen Umbau ihr gotisierendes Inneres. Als Hofarchitekt unter Maria Theresia und Joseph II. arbeitete er damit im Kern der Hofburg.

Das Palais Pallavicini zeigt den Übergang vom Barock zum Klassizismus, den man auch an Möbeln dieser Jahre ablesen kann: gerade Beine, Kanneluren, Lorbeerfestons und zurückhaltende Vergoldung. Stücke des Josephinischen Stils stehen in Wohnungen der Inneren Stadt neben Biedermeier und Historismus. Wir prüfen Konstruktion, Holz und spätere Überarbeitungen. Bei Verlassenschaften rund um Josefsplatz und Augustinerstraße klären wir Maße und Stiegenhausbreite, bevor große Kästen bewegt werden.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.