Künstler: Architektur 20. & 21. Jh.
Jean Nouvel
Architekt, Designer, geb. 1945, Fumel – Paris
Französischer Architekt des Institut du monde arabe und des Musée du quai Branly; in Wien Gasometer A und der Hotelturm an der Praterstraße 1.
Jean Nouvel, 1945 in Fumel geboren, studierte an der École des Beaux-Arts in Paris und gründete 1970 sein erstes Büro. Bekannt wurde er mit dem Institut du monde arabe in Paris (1987), dessen Südfassade aus Metallblenden besteht, die sich wie Kamerablenden öffnen und schließen. 2008 erhielt er den Pritzker-Preis.
Zu seinen Bauten zählen die Fondation Cartier (1994) und das Musée du quai Branly (2006) in Paris, der Torre Agbar in Barcelona (2005), die Philharmonie de Paris (2015) und der Louvre Abu Dhabi (2017). In Simmering baute er 1999–2001 Gasometer A zu Wohnungen um; an der Praterstraße 1 entstand 2010 ein Hotelturm, dessen oberstes Geschoss eine Deckeninstallation von Pipilotti Rist trägt.
Nouvel entwirft seit den 1980er-Jahren auch Möbel und Objekte, etwa den Tisch „Less“ für Unifor (1994). Seriell gefertigte Stücke tragen Herstellerzeichen und sind von Prototypen und Sonderanfertigungen für einzelne Bauten zu unterscheiden. Ausstellungskataloge, Plakate und signierte Monografien ergänzen das Material.
Epochen & Stile
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