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Künstler: Konzept, Installation & Lichtkunst

Ines Doujak

Installations- und Objektkünstlerin, geb. 1959, Klagenfurt – Wien

Kärntner Künstlerin politischer Installationen über Kolonialismus, Biopiraterie und Körper; „Siegesgärten“ auf der documenta 12.

Die 1959 in Klagenfurt geborene Ines Doujak studierte an der Hochschule für angewandte Kunst Wien und diplomierte dort. Sie lebt und arbeitet in Wien. 2007 zeigte sie auf der documenta 12 in Kassel die Arbeit „Siegesgärten“. Ausstellungen führten sie unter anderem in die Generali Foundation 2000, die Wiener Secession 2002 mit „Vater Arsch“, das Projekt „Die Regierung“ 2004/05 mit Stationen in Barcelona, Miami, Wien und Rotterdam sowie in den Salzburger Kunstverein 2008.

Doujaks Installationen verbinden Objekte, Fotografie, Texte und Pflanzen und richten sich gegen koloniale Strukturen, Biopiraterie, Ausbeutung von Arbeit und Normen von Geschlecht und Körper. In „Siegesgärten“ zeigte sie Samenpäckchen mit Pflanzen, die aus anderen Kontinenten nach Europa gebracht und kommerziell verwertet wurden, kombiniert mit provokanten Bildern. Ihre Arbeiten sind oft drastisch, satirisch und körperlich. Viele Projekte entstehen in Zusammenarbeit mit anderen Künstlerinnen und Theoretikern.

Installationen bestehen aus vielen Teilen, deren Vollständigkeit und Anordnung zu dokumentieren sind. Organische Bestandteile wie Samen, Textilien und Papier altern und reagieren auf Feuchtigkeit und Schädlinge; eine trockene, kontrollierte Lagerung ist nötig. Fotografische Arbeiten tragen Auflage und Signatur. Belege aus Ausstellungen wie der documenta 12, der Secession oder der Generali Foundation sowie Galerierechnungen stützen die Zuschreibung.

Epochen & Stile

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