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Künstler: Konzept, Installation & Lichtkunst

Marko Lulić

Bildhauer, Video- und Installationskünstler, geb. 1972, Wien

Wiener Künstler, der Architektur, Denkmäler und Skulptur der Moderne in Ost und West untersucht; Videos mit Tanz an Monumenten des ehemaligen Jugoslawien.

1972 in Wien geboren, lebt und arbeitet Marko Lulić in Wien. Seine Arbeiten befassen sich mit moderner Architektur und Skulptur und ihren ideologischen und ästhetischen Spielarten in sozialistischen und kapitalistischen Ländern. Er stellte international aus, unter anderem 2017 auf der Triennale Frestas im brasilianischen Sorocaba und 2015 auf der Chicago Architecture Biennial mit „Model of Relations (The Circle)“, entstanden mit dem Architekturbüro Kuehn Malvezzi.

Ein Schwerpunkt sind Denkmäler in Osteuropa, besonders im ehemaligen Jugoslawien. In Videos wie „Jasenovac“ (2010), „Proposal for a Workers’ Monument“ (2014) oder „Kosmaj Monument“ (2015) inszeniert er Tanz an monumentalen Orten und macht Körper und Bewegung zum Medium der Erinnerung. Daneben baut er Skulpturen, die modernistische Formen zitieren, etwa ein „verbessertes Partisanendenkmal“ oder Objekte zum „II. Kongress der Selbstverwaltung“ in der EVN Sammlung. Das Belvedere besitzt seine Arbeit „Museum of Revolution“.

Skulpturen sind oft Nachbildungen oder Modelle realer Denkmäler; Titel, Jahr und Bezug zum Vorbild sollten dokumentiert sein. Videos werden als Editionen mit Zertifikat verkauft, die Abspielkopie gehört dazu. Objekte aus Alltagsmaterial, etwa Bratpfannen, sind auf Vollständigkeit zu prüfen. Herkunft aus der Galerie Gabriele Senn in Wien und Nachweise aus Sammlungen wie der EVN Sammlung oder dem Belvedere stützen die Zuschreibung.

Epochen & Stile

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