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Künstler: Konzept, Installation & Lichtkunst

Rudolf Polanszky

Maler, Bildhauer, Filmemacher, geb. 1951, Wien

Wiener Künstler der „Reconstructions“ aus Fundmaterial, Acrylglas und Folie; Schweinsfettbilder und Sprungfederzeichnungen der 1970er und 1980er Jahre.

Rudolf Polanszky, 1951 in Wien geboren, lebt und arbeitet in Wien. Ab 1976 entwickelte er konzeptuelle Werkgruppen, in denen Zufall, Material und Verfahren die Form bestimmen. Seine Filme liefen unter anderem im Museum of Modern Art in New York und im Centre Pompidou. Werke zeigten das 21er Haus des Belvedere, die Kunsthalle Wien, die Kunsthalle Malmö, das NMNM in Monaco und die Biennale von Venedig; internationale Galerien wie Gagosian und Almine Rech haben sein Werk präsentiert.

Frühe Werkgruppen sind die „Schweinsfettzeichnungen“, die „Sprungfederzeichnungen“ der 1980er Jahre, bei denen eine Feder den Strich führt, die „Sitz-Bilder“ von 1983–1985 sowie „Tierstempelbilder“ und „Folienverfaltungen“. Ab Ende der 1990er Jahre entstanden die „Reconstructions“: Bildobjekte aus Fundstücken, Acrylglas, Folie, Holz, Stoff, Kunststoff und Farbe, die er als Rekonstruktionen eines unbekannten Ganzen versteht. Es folgten „Hypertransforme Skulpturen“, „Hyperbolische Räume“, „Prim-Räume“ und „Negativräume“.

Die Bildobjekte bestehen aus fragilen, teils gebrauchten Materialien; lose Teile, Brüche im Acrylglas und Verformungen der Folie sind zu prüfen. Fettbilder können ausblühen und Flecken bilden. Rückseitige Angaben nennen meist Titel, Jahr und Werkgruppe. Herkunft aus Galerien wie Andreas Huber, Hohenlohe oder Konzett in Wien und internationalen Häusern stützt die Zuschreibung.

Epochen & Stile

Ebenfalls: Konzept, Installation & Lichtkunst

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