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Künstler: Konzept, Installation & Lichtkunst

Bernhard Leitner

Klangkünstler, Architekt, geb. 1938, Feldkirch – New York – Wien

Vorarlberger Architekt und Pionier der Ton-Raum-Kunst; „Le Cylindre Sonore“ in Paris, Ton-Raum der TU Berlin, Professor an der Angewandten.

Der 1938 in Feldkirch geborene Bernhard Leitner maturierte 1956 in Innsbruck und studierte Architektur an der Technischen Hochschule Wien. Ab 1972 lehrte er als Associate Professor an der New York University, ab 1987 leitete er die Meisterklasse für Medienübergreifende Kunst an der Hochschule für angewandte Kunst Wien bis zur Emeritierung 2005. Ausstellungen zeigten PS1 in New York 1979, das Museum moderner Kunst Wien 1981, die documenta 7, die Biennale von Venedig 1986, das ZKM und der Hamburger Bahnhof.

Seit 1969 untersucht Leitner, wie Klang Raum bildet: Töne wandern über Lautsprecher durch Räume, über Körper und Flächen und machen Raum hörbar und spürbar. Er entwickelte Ton-Raum-Skulpturen, Klangliegen und Kopfhörerräume. Dauerhafte Installationen sind der Ton-Raum im Lichthof der TU Berlin seit 1984 und „Le Cylindre Sonore“ im Pariser Parc de la Villette seit 1987. Zeichnungen, Partituren und Pläne dokumentieren die Projekte.

Angeboten werden vor allem Zeichnungen, Partituren, Pläne und Editionen, seltener Klangobjekte. Technische Installationen erfordern Steuerungen, Lautsprecher und Anleitungen, die vollständig und funktionsfähig sein müssen. Pläne und Partituren tragen in der Regel Datum und Projekttitel. Herkunft aus Galerien wie Georg Kargl in Wien und Ausstellungsnachweise aus ZKM oder Hamburger Bahnhof stützen die Zuschreibung.

Epochen & Stile

Ebenfalls: Konzept, Installation & Lichtkunst

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