Wiener Moderne im 13. Bezirk, 1130 Wien
Wiener Moderne in Hietzing: Klimts Atelier und die Loos-Häuser
Klimts letztes Atelier in der Feldmühlgasse und die Häuser Steiner und Scheu von Adolf Loos liegen in Hietzing nah beieinander.
In der Feldmühlgasse arbeitete Gustav Klimt von 1911 bis zu seinem Tod 1918 in seinem letzten Atelier, der heutigen Klimt-Villa. Nicht weit davon baute Adolf Loos 1910 das Haus Steiner, dessen Straßenseite ein gerundetes Dach zeigt, und 1912/13 das Haus Scheu, dessen gestufte Terrassen mit der Villentradition brachen. Die Villenviertel um Gloriettegasse und Wenzgasse wuchsen nach 1900 mit Stadtbahn und Dampftramway; ihre Bauherren waren Industrielle und Bildungsbürger, viele jüdischer Herkunft.
Aus Hietzinger Häusern kommen Werke und Objekte der Wiener Moderne häufig mit langer Familiengeschichte: Grafik, Zeichnungen, Möbel nach Loos-Entwürfen, Silber, Gläser von Lobmeyr. Loos entwarf Möbel für einzelne Häuser als Einzelanfertigungen; Pläne, Rechnungen und Fotos aus der Bauzeit sind daher die besten Belege. Für Bestände, die nach 1938 enteignet oder unter Druck verkauft wurden, prüfen wir die Herkunft und ziehen vorhandene Rückstellungsunterlagen heran.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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