Volkskunst im 8. Bezirk, 1080 Wien
Volkskunst in der Josefstadt: das Museum im Palais Schönborn
Das Volkskundemuseum im Palais Schönborn ist die Wiener Vergleichssammlung für Bauernmöbel, Krippen, Hinterglasbilder und Votivtafeln.
Seit 1917 hat das Volkskundemuseum seinen Sitz im Palais Schönborn in der Laudongasse, das Johann Lukas von Hildebrandt 1706–1711 baute. Der Verein für Volkskunde, 1894 von Michael Haberlandt und Wilhelm Hein gegründet, trug dafür bemalte Möbel, Krippen, Hinterglasbilder und Votivtafeln zusammen. Für den Handel mit Volkskunst, Bauernmöbeln und Krippen ist das Museum die wichtigste Wiener Vergleichssammlung. In der Josefstadt hat sich daraus eine Sammeltradition entwickelt, die sich in Verlassenschaften am Schönbornpark und in der Langen Gasse zeigt.
Volkskunst im Handel umfasst Bauernmöbel mit Bemalung und Datierung, Hinterglasbilder, Votivtafeln, Krippenfiguren, Model und Andachtsgegenstände. Echte Bemalung zeigt Abrieb an Griffstellen und Kanten; Ausfluglöcher des Holzwurms, die von Farbe zugedeckt sind, verraten eine spätere Bemalung. Hinterglasbilder prüfen wir auf altes Glas mit Blasen und Schlieren. Bei Votivtafeln aus Wallfahrtskirchen klären wir, ob sie aus Kirchenbesitz stammen.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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