Renaissance im 1. Bezirk, 1010 Wien
Renaissance in der Inneren Stadt: Schweizertor, Stallburg, Bruegel
Schweizertor und Stallburg der Hofburg, das Portal der Salvatorkapelle und die Bruegel-Gemälde des Kunsthistorischen Museums zeigen die Renaissance im Stadtkern.
Ferdinand I. und Maximilian II. holten italienische Baumeister an den Hof. Das Schweizertor von 1552 mit seiner farbig gefassten Rahmung führt in den ältesten Hof der Hofburg, die Stallburg mit ihrem Arkadenhof entstand um die Mitte des 16. Jahrhunderts. Das Renaissanceportal der Salvatorkapelle in der Salvatorgasse stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert. Nach der Türkenbelagerung von 1529 prägte der Festungsbau die Stadt. Im Kunsthistorischen Museum hängen zwölf Gemälde Pieter Bruegels d. Ä., Kern einer Sammlung, die aus den Kunstkammern der Habsburger hervorging.
Renaissance-Originale in Privatbesitz sind meist Kleinkunst: Zinn, Messingbecken, Bronzemörser, Kabinettschränke, Truhen, Medaillen und Druckgrafik von Dürer bis zu Stichen nach Bruegel. Sehr viel häufiger sind Nachschöpfungen der Neorenaissance aus Ringstraßenwohnungen. Grafik prüfen wir auf Papier, Wasserzeichen und Plattenzustand, Metallarbeiten auf Guss, Bearbeitung und Patina, Möbel auf Konstruktion und Holz. Was aus Kirchen oder Adelssammlungen stammen könnte, prüfen wir auf Provenienz.
Sparten im 1. Bezirk
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