Impressionismus im 1. Bezirk, 1010 Wien
Impressionismus in der Inneren Stadt: die Sammlung Batliner
Die Albertina zeigt mit der Sammlung Batliner französische Malerei des Impressionismus; die Secession stellte die Bewegung schon 1903 in Wien vor.
Die Albertina am Albertinaplatz, sonst vor allem für ihre Grafik bekannt, zeigt mit der Sammlung Batliner als Dauerleihgabe Gemälde des französischen Impressionismus und der Moderne. Bereits 1903 hatte die Secession den Impressionismus in einer Überblicksschau vorgestellt, aus der Bilder in die Moderne Galerie gelangten. Kunsthandlungen der Altstadt vermittelten französische und österreichische Malerei an ein Publikum aus den Ringstraßenpalais. Heute führen Händler in Dorotheergasse, Spiegelgasse und Plankengasse Grafik und Gemälde dieser Zeit.
Aus Innenstadtwohnungen kommen Lithografien und Radierungen französischer Maler und Gemälde österreichischer Zeitgenossen, etwa von Schülern Schindlers wie Carl Moll. Für Gemälde zählen Signatur, Leinwand mit Farbhändlerstempel, Keilrahmen und Etiketten früherer Ausstellungen, für Grafik Papier, Druckzustand und Auflage. Viele „impressionistische“ Bilder im Handel sind dekorative Arbeiten der Zwischenkriegszeit, die mit den Malern der Bewegung nichts zu tun haben. Die Sammlung Batliner und die Werkverzeichnisse dienen uns als Maßstab.
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