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Antiquitäten Wien

Oskar Laske im 1. Bezirk, 1010 Wien

Oskar Laske in der Inneren Stadt: die Engel-Apotheke

Um 1902 entstand nach Laskes Entwurf die Fassade der Engel-Apotheke in der Bognergasse 9 – bevor der Wagner-Schüler 1904 ganz zur Malerei wechselte.

Die Bognergasse führt vom Platz Am Hof zum Graben; im Haus Nr. 9 liegt die Engel-Apotheke, deren Fassade um 1902 nach dem Entwurf von Oskar Laske entstand. Laske, Sohn eines Architekten aus Czernowitz, hatte an der Technischen Hochschule und bei Otto Wagner an der Akademie Architektur studiert. Er plante Wohnhäuser, die Einrichtung des Kabaretts „Nachtlicht“ und Gläser für Lobmeyr, dessen Stammhaus in der Kärntner Straße liegt. 1904 machte er die Malerei zum Beruf, 1907 trat er dem Hagenbund bei, 1924 der Secession.

Laskes Radierungen und Gouachen zeigen dicht bevölkerte Märkte, Stadtszenen und Reisebilder; in Wiener Wohnungen hängen sie nicht selten gerahmt. Originalradierungen mit Plattenrand und Bleistiftsignatur unterscheiden wir von Reproduktionen, bei Aquarellen und Gouachen prüfen wir Papier, Farbauftrag und Signatur. Gläser nach seinen Entwürfen für Lobmeyr bestimmen wir über Schliff, Form und Marke. Als Mitglied von Hagenbund, Secession und Künstlerhaus stellte er breit aus; Ausstellungsetiketten auf der Rückseite helfen bei der Herkunft.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.